Mit Shiatsu in seiner inneren Mitte ankommen

Stress, Überforderung mit der Bewältigung des Alltags, Druck im Beruf – viele Menschen kennen das gerade jetzt nur allzu gut. Sie fühlen sich emotional unausgeglichen, sind weniger belastbar, die Lebensfreude nimmt ab. Ist der Mensch nicht in seiner Mitte, zeigt sich das oftmals an Kopfschmerzen, Verdauungs- oder Schlafstörungen oder einem schwachen Immunsystem. Shiatsu hilft, wieder ins Gleichgewicht zu finden – durch sanfte, sorgfältige Berührungen, die den Energiefluss harmonisieren und Körper, Geist und Seele in Einklang bringen.

Stärkung des Kraft- und Energiezentrums

Wenn die Energie im Körper schwindet, fallen selbst alltägliche Dinge schwer und man fühlt sich nicht mehr belastbar. Um mit Shiatsu zur inneren Mitte zu finden, ist es wichtig, das Hara, also den Bauch zu behandeln. Berührungen am Hara wirken zentrierend und unterstützen das Gefühl, gut in sich zu ruhen und sich ausgeglichen zu fühlen. Entsprechend der Shiatsulehre laufen im Bauch zwölf Energiebahnen, die sogenannten Meridiane, zusammen. Der Bauchraum ist das Energie- und Kraftzentrum des Menschen. Shiatsu folgt dem Verständnis, dass ein Körper nur dann gesund und emotional ausgeglichen ist, wenn die Lebensenergie Ki in den Meridianen frei und ungehindert fließen kann.

Individuell, ganzheitlich, am Boden liegend

Shiatsu verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Über die Energiebahnen wird nicht nur der Körper, sondern auch die emotionale und geistige Ebene angesprochen. Meridiane und Druckpunkte werden durch sanften Druck stimuliert und die Selbstheilungskräfte aktiviert. Die Shiatsu-Behandlung beginnt bereits beim Betreten einer Shiatsu-Praxis. Kundinnen und Kunden kommen in eine wohltuende Atmosphäre, tauschen ihre Alltagskleidung gegen Wohlfühlkleidung und begeben sich dann in die Hände der Experten. Die Shiatsu-Behandlung wird am Boden, auf einer Matte liegend durchgeführt, das erdet den Körper. Durch das Tragen bequemer Kleidung fühlen sich Berührungen meist angenehmer an als direkter Hautkontakt. Wichtig ist, dass Shiatsu-Praktikerinnen und -Praktiker authentisch arbeiten und Ruhe und Entspannung ausstrahlen. Nur so gelingt es, Kundinnen und Kunden mit positiven Energien zu stärken. Um das entspannende Gefühl in den Alltag mitzunehmen, empfehlen die Expertinnen und Experten der OÖ Fachinstitute sich nach einer Shiatsu-Behandlung noch etwas Zeit für sich selbst zu nehmen, wie zum Beispiel bei einem Spaziergang an der frischen Luft oder einer kleinen Auszeit mit einer Tasse Tee.

 

Für alle weiteren Fragen oder eine individuelle Beratung stehen Ihnen die Experten und Expertinnen der OÖ Fachinstitute jederzeit gerne zur Verfügung.

Sie haben noch Anregungen? Die Blogredaktion der Innung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure der WKOÖ freut sich über jede Rückmeldung unter: fkm@wkooe.at


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