Zu Hause „Gut für mich“-Momente schaffen

Im hektischen Alltag kommt die Entspannung oft zu kurz. Dabei sind Ruhezeiten besonders wichtig, um dem Stress zu entkommen und wieder Energien für neue Herausforderungen zu tanken. Wie diese kleinen „Gut für mich“-Momente, in denen wir uns und unserem Körper Gutes tun, aussehen, ist für jeden von uns anders – ob Auszeiten im eigenen Gartenidyll, Bewegung im Freien, ausgedehnte Wanderungen in der Region, gesunde Kochsessions oder extra Pflegeeinheiten zu Hause. Für alle, die Letzteres bevorzugen, liefert die oö. Landesinnung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure in diesem Blogbeitrag Tipps für zu Hause.

Individuelle Beratung annehmen

Personen, die sich unsicher sind, welche Pflegeprodukte überhaupt zum eigenen Hautbild passen, können stets auf ausgebildete Kosmetik-Fachexpertinnen vertrauen. Sie ermitteln im Rahmen einer persönlichen Hautanalyse, welche Bedürfnisse die Haut hat und welche Wirkstoffe ihr aktuell guttun. Schließlich reagiert jede Haut anders – auf äußere Einflüsse, die Jahreszeiten, Stress oder hormonelle Veränderungen.

Dass diese Beratung nicht immer persönlich, sondern auch über andere Kommunikationsmittel erfolgen kann, hat die Corona-Krise bewiesen. So stehen zahlreiche Fachinstitute ihren Kundinnen und Kunden auch via E-Mail, WhatsApp-Nachricht, Telefonat oder Conference Call für Rückfragen zur Verfügung. Sie nutzen diese Kommunikationswege, um Kundinnen und Kunden stets mit ihrem Fachwissen und Rat zu unterstützen. Personen, die zwar eine auf die Haut abgestimmte Pflegelinie besitzen, bei denen sich der heimische Vorrat aber dem Ende zuneigt, sollten checken, ob das besuchte Institut auch den Versand dieser Produkte anbietet. „So tun Sie nicht nur Ihrer Haut etwas Gutes, sondern auch Ihrem Studio, das heuer natürlich vor besonderen Herausforderungen steht“, appelliert Eva Danner-Parzer dazu, vermehrt regional einzukaufen.

Pflegeroutine zelebrieren

So manches Mal hindern uns die morgendliche Hektik und der eng gestrickte Zeitplan daran, die eigene Pflegeroutine – bestehend aus Reinigungsfluid, Gesichtswasser und Creme – vollständig durchzuführen. Dank des vermehrten Einsatzes von Homeoffice verkürzt sich der Weg zur Arbeit und nervige Staus sind somit passé. Wer diese „neu gewonnene“ Zeit am Morgen möglichst nutzen möchte, dem bietet sich nun die ideale Gelegenheit, um die hochwertigen Pflegeprodukte, die ohne Zweifel bei vielen Personen im Badezimmerschrank warten, auch zu benützen.

„Bestimmt gibt es einige Damen und Herren, die sich in der Vergangenheit verschiedenste Pflegeprodukte zugelegt, aber im stressigen Alltag einfach immer darauf ‚vergessen‘ haben. Nun ist die Chance, um der Haut eine Extraportion Aufmerksamkeit und Pflege zuteilwerden zu lassen. Eine auf das Hautbild abgestimmte Pflege liefert schließlich nicht nur schöne Haut, sondern diese kleinen Pflegerituale zu Hause wirken auch äußerst entspannend“, rät die oberösterreichische Landesinnungsmeisterin der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure Eva Danner-Parzer zu den kleinen Pflegeeinheiten. Morgens startet man gut in den Tag, während die Routine abends beim Einschlafen hilft – denn der eigene Körper bereitet sich aufs Zubettgehen vor.

Sich zu Hause Gutes tun

Selbstverständlich bieten sich auch zu Hause zahlreiche Möglichkeiten, um für „Gut für mich“-Momente zu sorgen. Mit diesen sechs Tipps der oö. Landesinnung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure kann man es sich in den eigenen vier Wänden noch gemütlicher machen und zugleich seinem Körper Gutes tun.

Tipp #1: abgestorbene Hautschüppchen wegpeelen

Alle 28 Tage erneuern sich unsere Hautzellen. Zurück bleiben abgestorbene Hautschüppchen. Doch auch zu Hause kann man die eigene Haut zart machen – durch Peelings. Diese haben eine lange Tradition: Bereits im alten Ägypten sollen Behandlungen üblich gewesen sein, die dem heutigen oberflächlichen Peeling entsprechen. Damals wie heute überzeugen die positiven Aspekte von Peelings. Denn sie …

  • befreien die oberste Hornschicht von abgestorbenen Hautschüppchen,
  • glätten die Haut auf sanfte Weise,
  • regen die Durchblutung der Haut an,
  • fördern die Regeneration der Haut,
  • reduzieren – regelmäßig angewendet – Fältchen, Narben, Pickel und Hautunreinheiten.

Eine ausgebildete Kosmetik-Fachexpertin analysiert die Hautbeschaffenheit und berät, welche Methode bzw. welche Wirkstoffe sich am besten eignen. Auch die Häufigkeit der Anwendung ist individuell zu beurteilen. Während gesunde Gesichtshaut maximal einmal die Woche gepeelt werden kann, sollte sensible Haut besser nur einmal im Monat einem Peeling ausgesetzt werden. Fettige Gesichtshaut kann hingegen mehrmals pro Woche von Hautschuppen befreit werden. Doch nicht nur unser Gesicht, auch der Körper darf gepeelt werden. Expertinnen raten zu ein bis zwei Peelinganwendungen pro Monat. Diese sorgen nicht nur für zarte Haut, sondern auch für gleichmäßige Bräune, die besonders während der Sommermonate hoch im Kurs steht.

Tipp #2: mit Gesichtsmasken entspannen

Wer sich ein Wellnessprogramm in den eigenen vier Wänden gönnen möchte, für den gelten Gesichtsmasken als absolutes Must. Diese Art der Zusatzpflege ist nicht nur schnell aufgetragen, sondern zeigt in der Regel auch rasch Wirkung. Denn die Inhaltsstoffe einer – im Fachinstitut erworbenen – Gesichtsmaske sind auf die eigene Haut abgestimmt. So sorgen Masken für mehr Feuchtigkeit oder reine Poren, kämpfen gegen Pickel, straffen schlaffe Konturen, mildern Rötungen, hellen Hautverfärbungen auf und garantieren so einen gleichmäßigen, schönen Teint. Viele Studios versenden passende Masken bei Bedarf auch auf dem Postweg.

„Übrigens: Beachten Sie bitte, dass Gesichtsmasken immer auf gereinigte Haut auftragen werden sollten. Leider glauben viele Personen, dass Masken ausreichend für die Hautpflege sind. Doch das ist falsch! Sie sind nur ein Pflegezusatz und ersetzen die normale Pflegeroutine keinesfalls. Vor allem im Winter wird die Haut besonders trocken und strapaziert und braucht daher intensive Pflege“, gibt Danner-Parzer zu bedenken.

Tipp #3: Sonnenschutz zum permanenten Reisebegleiter machen

Der Sommer ist zurück und damit ist man vermehrt draußen anzutreffen – ob am Badesee, im eigenen Garten, bei Cabriofahrten mit offenem Verdeck, am Strand oder im Gastgarten. Einer Gefahr setzen wir uns bei diesen Outdooraktivitäten jedoch immer aus: der UV-Strahlung der Sonne. Sie gilt als Hauptursache für Sonnen- und Altersflecken und fordert uns dazu auf, unsere Haut bestmöglich vor der Sonne zu schützen. Das bedeutet einerseits, sich nicht zu häufig und zu lange direkter Sonnenstrahlung auszusetzen. Andererseits sollten konsequent Sonnencremes mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor benutzt werden. Dabei ist natürlich auch darauf zu achten, die ausreichende Menge an Creme zu verwenden, damit der Schutz auch tatsächlich gewährleistet ist. Personen mit hellem Hauttyp tun gut daran, sich – sofern möglich – zwischen 11:00 und 14:00 Uhr im Gebäudeinneren aufzuhalten. Geht es nach draußen: unbedingt eincremen – ganz unabhängig vom Hauttyp oder dem vorhandenen Bräunungsgrad. Der Grund, warum wir öfter zur Sonnencreme greifen sollten, ist einfach erklärt: Die Strahlen wirken bis in tiefere Hautschichten und können dort langfristige Schäden anrichten, die dann negative Auswirkungen auf die Hautalterung haben.

Tipp #4: als Hobbyvisagist aktiv werden

Ihre eigenen Fertigkeiten in Sachen Schminken sind ausbaufähig? Ein schöner Lidstrich ein Glücksfall? Wie bei so vielen Dingen im Leben zeigt sich auch in puncto dekorative Kosmetik: Übung macht den Meister. Vielleicht ist also jetzt der richtige Zeitpunkt, um die Make-up-Utensilien rauszuholen und in Ruhe – ohne Druck oder Stress – die eigenen Fertigkeiten zu verbessern. Zahlreiche Online-Anleitungen helfen dabei, die eigenen Make-up-Techniken zu verfeinern. So sieht man nicht nur beim nächsten Conference Call, sondern auch bei der nächsten Veranstaltung mit mehreren Personen erstklassig aus.

Tipp #5: für schöne Nägel sorgen

Natürlich erhält man im Nagelstudio seines Vertrauens eine perfekte Maniküre. Doch auch zu Hause kann man dazu beitragen, dass die Nägel an Händen und Füßen gepflegt aussehen. Ein Beispiel dafür sind Nagelöle. Sie versorgen die oft sehr trockene Nagelhaut mit Feuchtigkeit und verhindern das Splittern der Nägel bzw. das Einreißen der Nagelhaut. Doch auch spezielle Nagelseren, die meist über Nacht einwirken, liefern beanspruchten Nägeln eine Extraportion Pflege. Wer seine Nägel – an Händen oder Füßen – selbst schneidet, der sollte auf die richtige Form achten. Denn ein falscher Schnitt kann richtige Probleme hervorrufen. Wie etwa Fußnägel richtig geschnitten werden sollen, lesen Sie hier: http://www.gutfuerdich.at/blog/Fusznaegel-richtig-schneiden-249

Tipp #6: in Bewegung bleiben

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den eigenen Körper zu aktivieren – ob im Fachinstitut oder zu Hause. Sei es durch eine vom Partner durchgeführte Fußreflexzonenmassage, diverse Dehnübungen, die ganz ohne Equipment auskommen, oder regelmäßige Yogasessions vor dem eigenen TV-Gerät oder Laptop. Insbesondere die Bereiche „Massage“ und „Shiatsu“ bieten eine Vielzahl an erprobten Techniken und Handgriffen, die auch von ungeübten Personen angewendet werden können. Erkundigen Sie sich im Rahmen der nächsten Behandlung bei einem Fachexperten doch einfach danach, was Sie selbst tun können, um Schmerzen vorzubeugen und den eigenen Körper in Bewegung zu bringen.

Für alle weiteren Fragen oder eine individuelle Beratung stehen Ihnen die Expertinnen und Experten der oö. Fachinstitute jederzeit gerne zur Verfügung.

Sie haben noch Anregungen? Die Blogredaktion der Innung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure der WKOÖ freut sich über jede Rückmeldung unter: fkm@wkooe.at


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